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Layout-das Skelett eines Fotobuchs...

Layout-das Skelett eines Fotobuchs

Ein Fotobuch ist nicht wie andere Bücher. In einem Roman etwa überwiegt der Inhalt die Form und verbannt sie in die Rolle absoluter Nebensächlichkeit. In einem Fotobuch hingegen sind Form und Inhalt untrennbar miteinander verbunden – erst durch ein überzeugendes Layout kann es zum Erfolg beim Autor und seinem Publikum werden.
Bei der Gestaltung seiner Druck-Ästhetik bewegt sich der geneigte Fotograf oft und gerne auf dem schmalen Grat zwischen Ordnung und Chaos, Konsistenz und Abwechslung.

Symmetrie, Fibonacci und goldener Schnitt...

Symmetrie, Fibonacci und goldener Schnitt

Beim Anordnen von Abbildungen, Textblöcken, Rahmen, Verzierungen und vor allem Rändern auf einer Seite oder Doppelseite eines Fotobuches kann man sich nicht nur als eingefleischter Mathematiker von gewissen natürlichen und ausrechenbaren Aufteilungsprinzipien leiten lassen. Allen Layout-Strategien gemeinsam dürfte wohl das stetige Streben nach Symmetrie undProportionalität sein. Dies bedeutet in der Praxis zunächst, dass Objekte wie Fotos entlang mehrer horizontaler und vertikaler Risslinien angelegt werden; die vom Betrachter subjektiv empfundene “Ordnung” oder “Unordnung” ergibt sich unmittelbar aus dem Ausmaß der Abweichungen von diesen Symmetrieachsen.

Masken, Farbfilter und andere Effekte...

Masken, Farbfilter und andere Effekte

Ob aus Mangel an Einfällen oder zur vollen Konzentration auf den Vordergrund – herkömmliche, mitgelieferte Hintergrundgrafiken für Fotobücher beschränken sich häufig auf simple Farbverläufe oder Naturmuster.
Auf die Idee, den Seitenhintergrund selbst für ein weiteres Motiv aus der laufenden Fotostrecke zu verwenden, kann deshalb gar nicht oft genug verwiesen werden.
Vorstellbar ist etwa eine bestimmten Menschen gewidmete Doppelseite in einem gemeinschaftlichen Fotobuch, deren Vordergrundmotive Porträtaufnahmen und deren Hintergrundmotiv die Gruppenansicht der betreffenden Personen zeigen.

Proportionen, Ligaturen und Serifen...

Proportionen, Ligaturen und Serifen

Ein Ausflug in die Typografie
Ein Bild sagt bekanntlich mehr als tausend Worte. Und doch lassen sich mit einer treffend formulierten Bildunterschrift sowohl der Informationsgehalt, als auch der Unterhaltungswert noch deutlich steigern.
Zur Abrundung eines niveauvollen Gesamteindruckes zählt schließlich eine geschmackvolle Auswahl passender Schriftarten, -größen, -farben und -attribute.
Zwar galt die Kunst des Schriftsatzes über Jahrhunderte als handwerkliche Vollzeitbeschäftigung für Druckmeister, doch kann man sich ihre wesentlichen Erkenntnisse auch bei der Gestaltung eines Fotobuches zu Nutze machen.