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Masken, Farbfilter und andere Effekte

Masken, Farbfilter und andere Effekte

Ob aus Mangel an Einfällen oder zur vollen Konzentration auf den Vordergrund – herkömmliche, mitgelieferte Hintergrundgrafiken für Fotobücher beschränken sich häufig auf simple Farbverläufe oder Naturmuster.
Auf die Idee, den Seitenhintergrund selbst für ein weiteres Motiv aus der laufenden Fotostrecke zu verwenden, kann deshalb gar nicht oft genug verwiesen werden.
Vorstellbar ist etwa eine bestimmten Menschen gewidmete Doppelseite in einem gemeinschaftlichen Fotobuch, deren Vordergrundmotive Porträtaufnahmen und deren Hintergrundmotiv die Gruppenansicht der betreffenden Personen zeigen.

Bis vor wenigen Jahren noch war der professionelle Farbdruck auf Hochglanzpapier für Einzelpersonen quasi unerschwinglich.  Zahllose private und semiprofessionelle Publikationen mussten sich daher mit schwarz-weißem Druck auf mattem Kartonpapier begnügen; zur Auflockerung der grauen Einheitsoptik kam dann oft farbiger Karton in blau, grün, rot oder gelb als Deckblatt oder Einlage zum Einsatz.  Dieses Ambiente der 1970er und 80er Jahre kann heute in einem Fotobuch mit einem dezenten Farbfilter über dem Hintergrundbild nachempfunden werden.

Vom Anwender selbst in einem Grafikprogramm definierte Masken können nahezu beliebige geometrische Formen abseits eines herkömmlichen Rechteck-Porträts im Seitenverhältnis 3:4 annehmen. Vom Programm mit dem nötigen Alpha-Channel für rückstandsfreie Transparenz ausgestattet könnte der Benutzer etwa sternförmige Motivumrahmungen für ein Fotobuch im Weihnachts-, Silvester- oder Geburtstags-Stil entwerfen.
Eine weitere erfrischende Variante wäre die Einbettung eines Fotos in den ausgeschnitten Hintergrund eines anderen.

Erlaubt ist, was gefällt. Der persönlichen Originalität und Kreativität sind hier kaum Grenzen gesetzt, und wenn man erst einmal einen persönlichen Schatz an Layout-Strategien entwickelt hat, kann man diese problemlos auf das folgende Fotobuch übertragen, ohne sich dabei gleich all zu mechanisch wiederholen zu müssen.

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